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baumarkmanager-Studie 2017: Future Baumarkt

Die DIY-Händler sind heute mehr denn je gefordert, das Einkaufsverhalten und die Anforderungen ihrer Kunden zu verstehen, um die eigene Unternehmensstrategie daran auszurichten. Welche Auswirkungen haben Entwicklungen und Trends der Digitalisierung auf Distribution, Flächenkonzepte sowie Personal und Beratung in der DIY-Branche? Was will der Baumarktkunde? Und was müssen DIY-Händler demnach tun, um sich zukunftsfähig aufzustellen?

Was will der Baumarktkunde? Und was müssen DIY-Händler tun, um sich zukunftsfähig aufzustellen? Die baumarktmanager-Studie „Future Baumarkt“ erscheint Ende August 2017.

Diese Fragen beantwortet die neue Studie „Future Baumarkt“, die unser Handelsmagazin baumarktmanager in Kooperation mit dem IFH Institut für Handelsforschung, Köln, Ende August 2017 herausgibt. Die Ergebnisse der Studie basieren auf einer Onlinebefragung von 2000 Baumarktkunden. Das Reporting enthält als Chartbericht alle relevanten Ergebnisse – inklusive Interpretation der Daten, konkreten Handlungsempfehlungen und Management Summary. Ein Tabellenband ist auf Anfrage erhältlich.

Die Studie erfasst folgende Trends:

  • Do it for me: Welche Services erwartet der Kunde von Baumärkten
  • Smart Home: Wie das neue Sortiment zum Erfolg auf der Fläche wird
  • Der wissende Kunde: Wie Fachverkäufer gut informierten Kunden mehr verkaufen
  • Kuratierung im Baumarkt: Mit kundenindividuellen Angeboten zu mehr Umsatz
  • Kanalexzellenz: Omni-Channel im Blick – Perfekt werden auf allen Vertriebswegen

„Future Baumarkt“ ist online unter www.baufachmedien.de/future zum Preis von Euro 2.886,86 inkl. MwSt. (gültig bis 31.07.2017), danach Euro 3.207,86 inkl. MwSt. erhältlich. Abonnenten von baumarktmanager erhalten 10 Prozent Rabatt auf den Studienpreis.

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Deutsche Baumärkte: Umsatz steigt, Flächenproduktivität sinkt

baumarktmanager 3-2016 mit den Marktdaten "TOP 30 der Baumarktbranche"

baumarktmanager 3-2016 mit den Marktdaten „TOP 30 der Baumarktbranche“

Die deutschen Baumarktunternehmen haben im vergangenen Jahr drei Prozent mehr umgesetzt als im Jahr zuvor. Allerdings sinkt bei den meisten Baumärkten die Produktivität der Verkaufsfläche. Dies hat das Branchenmagazin baumarktmanager (Verlag Siegfried Rohn, Köln) gemeinsam mit dem Unternehmen für Standortanalysen gemaba (Leverkusen-Hitdorf) recherchiert. Nachzulesen sind alle Ergebnisse der jährlichen Befragung in den Ausgaben März und April von baumarktmanager.

Die deutsche DIY-Branche hat 2015 in fast allen Belangen ein Plus erzielt. Die Anzahl der Märkte mit mehr als 1000 Quadratmetern Innenverkaufsfläche hat um fast ein Prozent zugelegt (siehe baumarktmanager 2/2016). Rechnet man die Märkte mit Flächen ab 500 Quadratmetern hinzu, steigt das Plus sogar auf 2,5 Prozent. Beim Zuwachs der Verkaufsfläche steht sogar ein 3,3 Prozent Plus im Buch und beim Umsatz über alle Märkte – inklusive der Auslandsstandorte deutscher Betreiber – prangt ein sattes Plus von drei Prozent. Die steigenden Flächen führen allerdings dazu, dass die Produktivität je Quadratmeter Baumarktfläche sinkt, da der Umsatz nicht im gleichen Maße steigt.

An der Umsatzreihenfolge der Baumarktbetreiber hat sich indes nicht viel geändert im Vergleich zu 2014. Vorne liegen Obi, Baushaus und Hornbach.

Insgesamt haben die dominierenden 30 deutschen Baumarktbetreiber im Jahr 2015 einen Bruttoumsatz von rund 34,482 Milliarden Euro (2014 = 33,476 Mrd. Euro) realisiert – inklusive ihrer Auslandsdependancen. Das entspricht einem Umsatzwachstum von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den größten Umsatzsprung machte ausgerechnet ein DIY-affiner Möbelhändler: Poco steigerte seinen Umsatz nach Recherchen von baumarktmanager um 240 Millionen Euro. Den zweigrößten absoluten Umsatzanstieg erzielte Hornbach.

Da der Umsatz aber nicht im gleichen Ausmaß wie die Verkaufsfläche zunahm, sinkt vor allem bei den großen Baumarktketten die Flächenproduktivität – gemessen über Flächen ab 500 Quadratmeter. Die größten Verluste verzeichnet Marktführer Obi. Seine Produktivität je Quadratmeter sinkt im vergangenen Jahr um satte acht Prozent. Die Amplitude zwischen den höchsten Flächenproduktivitäten nimmt eher zu als sie abnimmt. Inzwischen setzt ein durchschnittlicher bauspezi-Markt mit 2526 Euro je Quadratmeter das Eineinhalbfache eines Marktes der Hellweg Group um. Aber es gibt auch Positivbeispiele: Eurobaustoff, EMV Profi oder Tedox haben ihre Flächenproduktivität um bis zu acht Prozent nach oben geschraubt.

zur Tabelle TOP 10/2015 in Zahlen

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Baumarktkunden lieben Fenstersauger

Brillux, Gloria, Kärcher und MEM gewinnen Wettbewerb Baumarktprodukte des Jahres 2015/16

Preisverleihung "Produkte des Jahres 2015/16", v.l.: Klaus Mauelshagen (Redakteur baumarktmanager), Michael Karl Bindemann und Ute Schoone (MEM), Andre Kirchesch (Gloria), Patrick Spachmann (Kärcher), Sebastian Roß und Christian Beeck (Brillux), Holger Externbrink (Chefredakteur baumarktmanager).

Preisverleihung „Produkte des Jahres 2015/16“, v.l.: Klaus Mauelshagen (Redakteur baumarktmanager), Michael Karl Bindemann und Ute Schoone (MEM), Andre Kirchesch (Gloria), Patrick Spachmann (Kärcher), Sebastian Roß und Christian Beeck (Brillux), Holger Externbrink (Chefredakteur baumarktmanager).

Weiße Wandfarbe (Brillux), Fugenreiniger (Gloria), Fenstersauger (Kärcher) und Reparaturmörtel (MEM) sind die beliebtesten Baumarktprodukte des vergangenen Jahres gewesen. Sie sind die Gewinner des Wettbewerbs Produkte des Jahres 2015/16 der Baumarktbranche. Die Zeitschrift baumarktmanager, das Entscheidermagazin der DIY-Branche, hat die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs am vergangenen Freitag ausgezeichnet. Die Marktleiter deutscher Baumärkte wählen die attraktivsten Produkte in den Kategorien Bauen, Wohnen, Technik sowie Garten und Hobby.

Gewinner in der Kategorie Bauen ist der Hersteller MEM mit seinem MEM Reparatur-Mörtel Fix&Fertig. Der gebrauchsfertige, lösemittelfreie Mörtel auf Acrylatbasis zur Ausbesserung von Mauerwerksfugen, Ausbruchstellen und Putz sowie zum Verschließen von Bohrlöchern, überzeugte die Marktleiter. Auf ihn entfielen 65% der Stimmen in dieser Kategorie.

Der Fenstersauger WV 5 Plus von Kärcher holte sich den Titel Produkt des Jahres 2015/16 in der Kategorie Technik. Durch einstellbare Abstandhalter an der Saugdüse und eine höhere Laufzeit des wechselbaren Akkus, verspricht der Kärcher Fenstersauger das beste Reinigungsergebnis. Der Fenstersauger erhielt 22 % der Stimmen in der Kategorie Technik. Ein Kärcher-Fenstersauger erhielt auch im letzten Jahr eine Auszeichnung.

In der Kategorie Wohnen gewann Schöner Wohnen von Brillux mit ihrem Produkt Polarweiss. Durch attraktive PoS-Aktionen und einem breiten Maßnahmenbündel von Schöner-Wohnen-Farbe, als auch die Polarweiss-Eisberg-Platzierung, überzeugte es nicht nur Kunden, sondern auch die Marktleiter. Gut 14 % der Kategoriestimmen sicherte sich Brillux.

In der Kategorie Garten und Hobby gewann der Hersteller Gloria Garten mit seiner innovativen Elektrobürste Multibursh. Das mit einem Elektromotor betriebene Gerät mit innovativer Multifunktion reinigt nicht nur Stein- und Holzoberflächen, sondern kann auch zur Fugenreinigung eingesetzt werden. Der Multibrush erhielt 11 Prozent der Stimmen in der Kategorie.

Die Marktleiter und Baumarktmanager können jährlich die ihrer Meinung nach attraktivsten und beliebtesten Produkte aus den jeweiligen Baumarktsortimenten wählen. In diesem Jahr haben die Hersteller 86 Produkte zur Wahl eingereicht. Die nächste Abstimmung startet im Dezember 2016.

Weitere Informationen zu den Produkten des Jahres: http://www.baumarktmanager.de/produkte-des-jahres/158/6019/

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baumarktmanager-select: Der neue Digitalkiosk für die Baumarktbranche

Logo_ZBH_Select_kleinMit baumarktmanager-select bietet die Zeitschrift baumarktmanager aus dem Verlag Siegfried Rohn ab sofort einen Digitalkiosk mit Artikeln über die Baumarktbranche an. Das Angebot ist unter der Internetadresse www.baumarktmanager-select.de erreichbar.

Stellen Sie aus Artikeln und Meldungen von baumarktmanager Ihr individuelles Heft zusammen.

Stellen Sie aus Artikeln und Meldungen von baumarktmanager Ihr individuelles Heft zusammen.

Der Online-Kiosk umfasst alle Artikel und Meldungen von baumarktmanager, dem wichtigsten Magazin der DIY-Branche. Nutzer können jeden Beitrag einzeln abrufen oder sich anhand individueller Suchbegriffe ihr eigenes Magazin zusammenstellen. Wer etwa den Begriff „Obi“ eingibt, erhält alle Artikel, die in einem bestimmten Zeitraum über den Baumarktkonzern veröffentlich wurden. Natürlich kann man auch das komplette Monatsmagazin über den Kiosk erwerben.

Durch die individuelle Zusammenstellung wählen Leser aus dem digitalen Archiv genau die Themen und Texte, die sie wirklich interessieren oder die sie gerade brauchen. Eine zeitraubende Suche in alten Zeitschriften entfällt. Baumarktmanager unterstützt die Nutzer mit select so bei gezielten Marktdatenrecherchen oder der Lieferanten- und Händlersuche. Der Digitalkiosk steht allen Nutzern zur Verfügung.

Und so funktioniert baumarktmanager-select: Texte aus der Artikelliste auswählen, Magazin erstellen und Versandart wählen. Kunden können sich die Texte direkt als pdf-Datei per E-Mail zusenden oder als hochwertigen Farbausdruck per Post schicken lassen oder auch beide Varianten nutzen. Die Bezahlung erfolgt mit den gängigen Kreditkarten oder per Paypal. Wer baumarktmanager noch nicht kennt, findet eine Reihe von Artikeln kostenfrei zum Testlesen.

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Beste Baumarktprodukte 2014/2015 ausgezeichnet

Abus, Kärcher, MEM und Weber Stephen sind die Gewinner des Wettbewerbs pro markt – Baumarkt-Produkte des Jahres 2014/15. baumarktmanager, das Entscheidermagazin der DIY-Branche, ruft jedes Jahr die Marktleiter aller deutschen Baumärkte zur Wahl der attraktivsten Baumarktprodukte auf. Die Auszeichnungen werden in den Kategorien Bauen, Technik, Wohnen und Garten/Hobby vergeben.

Die W-Lan Schwenk-Neige Videokamera von Abus dominierte die Kategorie "Technik". Klaus Mauelshagen (baumarktmanager), Andrè Goerke (Abus), Holger Externbrink (baumarktmanager) (v.li.).

Die W-Lan Schwenk-Neige Videokamera von Abus dominierte die Kategorie „Technik“. Klaus Mauelshagen (baumarktmanager), Andrè Goerke (Abus), Holger Externbrink (baumarktmanager) (v.li.).

In der Kategorie Technik errang die Firma Abus den ersten Platz. Abus hatte eine W-Lan Schwenk-Neige Videokamera für den Privatbereich ins Rennen geschickt, die in den Märkten sehr gut ankam. Das Produkt konnte 16 Prozent aller Stimmen in der Kategorie Technik auf sich vereinen.

Der Fenstersauger WV 2 von Kärcher war erneut das beliebsteste Produkt in der Kategorie "Wohnen". Klaus Mauelshagen (baumarktmanager), Tim Maier (Kärcher), Patrick Spachmann (Kärcher), Holger Externbrink (baumarktmanager) (v.li.).

Der Fenstersauger WV 2 von Kärcher war erneut das beliebsteste Produkt in der Kategorie „Wohnen“. Klaus Mauelshagen (baumarktmanager), Tim Maier (Kärcher), Patrick Spachmann (Kärcher), Holger Externbrink (baumarktmanager) (v.li.).

In der Kategorie Wohnen belegte der Anbieter Kärcher den ersten Platz. Statt eines Hochdruckreinigers, für die das Unternehmen bekannt ist, hielten die Marktleiter den Fenstersauger WV 2 für das beste Produkt. Genau 10 Prozent der abgegebenen Stimmen bedeuteten in dieser Kategorie den Sieg.

Klebt was das Zeug hält - Der Montagekleber Mega Power von MEM überzeugete in der Kategorie "Bauen". Klaus Mauelshagen (baumarktmanager), Michael Bindemann (MEM), Ute Schoone (MEM), Holger Externbrink (baumarktmanager) (v.li.).

Klebt was das Zeug hält – Der Montagekleber Mega Power von MEM überzeugete in der Kategorie „Bauen“. Klaus Mauelshagen (baumarktmanager), Michael Bindemann (MEM), Ute Schoone (MEM), Holger Externbrink (baumarktmanager) (v.li.).

In der Kategorie Bauen gewann erneut die Firma MEM. Diesmal brachten die Klebeexperten das Universalprodukt Montagekleber Mega Power in den Wettbewerb ein. Das Produkt konnte ganze 41 Prozent der Stimmen in der Kategorie Bauen auf sich vereinen.

In der Kategorie Garten/Hobby siegte das Unternehmen Weber Stephen. Die  Gasgrillstation Spirit E-320 Original GBS des US-Grillanbieters erhielt 29 Prozent der Stimmen und schaffte es bis ganz oben aufs Treppchen.

Die Marktleiter und Baumarktmanager können jährlich die ihrer Meinung nach attraktivsten und beliebtesten Produkte aus den jeweiligen Baumarktsortimenten wählen. In diesem Jahr haben die Hersteller 77 Produkte zur Wahl eingereicht. Die Redaktion registrierte 201 gültige Stimmangaben. Die nächste Abstimmung startet im Dezember 2015.

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who is who in der baumarktbranche 2015

Das crossmediale DIY-Herstellerverzeichnis mit knapp 1000 Adressen

Das crossmediale DIY-Herstellerverzeichnis mit knapp
1000 Adressen

Die TOP-Adressen der Baumarktbranche liefert Ihnen ab sofort das neue „who is who in der baumarktbranche 2015“. Das Verzeichnis umfasst mit knapp 1000 Adressen die wichtigsten Lieferanten und Dienstleister im DIY-Bereich. Es berücksichtigt auch alle Veränderungen, die im DIY-Markt nach der Insolvenz der Praktiker AG geschehen sind.

Das Herstellerverzeichnis erscheint als gedruckter Katalog im handlichen DIN A5-Format. Darüber hinaus können Sie auch online unter www.baumarktmanager.de auf die Datenbank zugreifen. Last but not least ist das „who is who“ Bestandteil der neuen baumarktmanager App. Sie kann sowohl in Apples App-Store für iOS als auch bei Google Play für Android-Smartphones kostenfrei heruntergeladen werden.

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40 Prozent Baumarktumsatz online in 2020

Logo_Kölner_GesprächeFührungskräfte der Bau- und Gartenmarktbranche diskutierten bei den 8. Kölner Gesprächen die Zukunft des Vertriebs

Mitte September traf sich die Bau- und Gartenmarktbranche zu den 8. Kölner Gesprächen. Fast 100 Teilnehmer aus Handel und Industrie informierten sich über Thema „Smart buying“ – Zukunft des Vertriebs. Ein Programmhöhepunkt der diesjährigen Veranstaltung war das Interview mit Sergio Giroldi, CEO von Obi, zum Thema „Baumarktbranche 2020“. Die Kölner Gespräche werden jährlich vom Verlag Siegfried Rohn mit seinen Fachzeitschriften baumarktmanager und markt in grün veranstaltet.

Holger Externbrink (li.), Chefredakteur von baumarktmanager, im Interview mit OBI-Chef Sergion Giroldi.

Holger Externbrink (li.), Chefredakteur von baumarktmanager, im Interview mit OBI-Chef Sergion Giroldi.

Sergio Giroldi, Vorstandsvorsitzender von Deutschlands größter Baumarktkette Obi, erklärte im Interview mit Holger Externbrink, Chefredakteur von baumarktmanager, wie er sich die Baumarktszene im Jahr 2020 vorstellt. Eine weitere Konsolidierung nach der Praktiker-Pleite sieht er nicht: „Unsere wichtigsten Wettbewerber sind alle stark genug, um auch 2020 am Markt zu bestehen.“ Das Internet werde das Geschäft in den nächsten Jahren allerdings demokratisieren. Der Kontakt und der Informationsaustausch mit den Kunden werde immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die neuen, jüngeren Kunden seien nicht mehr so DIY-affin wie die ältere Generation und benötigten daher künftig mehr Services und Lösungen für ihr jeweiliges Problem. Zum Thema E-Commerce stellt Giroldi klar: „Pures E-Commerce entspricht nicht unserem Geschäftsmodell. Wir setzen auf die intelligente Verknüpfung der Vertriebswege: Cross Channel eben.“ Und: „Im Jahr 2020 werden wir bis zu 40 Prozent unseres Umsatzes online abwickeln.“

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Podiumsdiskussion mit Dieter Jäger (Eurobaustoff), Holger Externbrink (baumarktmanager), Christian Appel (AFS) und Martin Klebsch (EMV) (v.l.n.r)

Damit verändert sich der Verkauf grundlegend. Neue Marketingtools halten Einzug. Peter Faisst, Geschäftsführer der Düsseldorfer Marketing Factory, glaubt, dass die Rabattmarken eine Renaissance erleben. Allerdings in der digitalen Variante auf dem Smartphone – als mobile couponing. Kunden, die im Baumarkt unterwegs sind, werden künftig über so genannte ibeacons kontaktiert. Das sind kleine Geräte, die Werbung auf die Smartphones der Kunden spielen, aber auch Laufwege, Verweildauer und Wiederkehrrate notieren. Dies erklärte Sascha Keller, CIO des Planungs- und Beratungsunternehmens 100hands, den Teilnehmern der Veranstaltung.

Reger Interessensaustausch: Bert Klinkhammer (li.) von Alpina im Gespräch mit Dieter Jäger und Petere Abraham, beide von Eurobaustoff.

Reger Interessensaustausch: Bert Klinkhammer (li.) von Alpina im Gespräch mit Dieter Jäger und Petere Abraham, beide von Eurobaustoff.

Dass die Technik sich inzwischen bedeutend schneller entwickelt, als Menschen dies erwarten, skizzierte Trendforscher Sven Gabor Jansky. Der Inhaber des Think Tank 2bAHEAD, glaubt, dass sich der Handel komplett technisieren wird. Alle verfügbaren Informationen bis hin zu den Emotionen der Kunden werden erfasst werden, um ihnen immer das für die jeweilige Lebenswelt passende Angebot zu machen. Dabei würden die Kundensegmente sich aufteilen in einen großen Economy-Bereich und ein kleineres Premiumsegment.

Mithin verändern sich auch die stationären Einzelhandelskonzepte stetig, wie der Creative Director von JosDeVries, einer europäischen Agentur im Bereich der strategischen Entwicklung von Einzelhandelskonzepten, darlegte. In der Zukunft, so de Jong, werden Emotionen und Services gegenüber dem rein funktionalen Aufbau eines Baumarktes dramatisch an Bedeutung gewinnen. Der Handel tue gut daran, sich darauf einzustellen. Die nächsten Kölner Gespräche finden am 9. September 2015 statt.

Und hier noch einige Impressionen von den 8. Kölner Gesprächen. Film ab!

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baumarktmanager kürt Baumarkt-Produkte des Jahres

Die Sieger des Wettbewerbs Baumarkt-Produkte des Jahres (v.li.): Bernd Müller, Bosch; Ute  Schoone und Olaf Memmen, MEM, Jürgen Herrmann, Intertec (Fischer); Annette Rauber, Akzo Nobel  (Xyladecor) und Klaus Mauelshagen (Redakteur baumarktmanager); Quelle: Richtone

Die Sieger des Wettbewerbs Baumarkt-Produkte des Jahres (v.li.): Bernd Müller, Bosch; Ute Schoone und Olaf Memmen, MEM, Jürgen Herrmann, Intertec (Fischer); Annette Rauber, Akzo Nobel (Xyladecor) und Klaus Mauelshagen (Redakteur baumarktmanager); Quelle: Richtone

Die Gewinner des Wettbewerbs „pro markt – Produkte des Jahres 2013/14“ für die Baumarktbranche der Zeitschrift baumarktmanager sind auf der diesjährigen Eisenwarenmesse in Köln ausgezeichnet worden.

In der Kategorie Technik gewann die Fahrradmarke Fischer mit der E-Bike- Modellreihe Pro-Line. Beim Thema Wohnen hatte die Marke Xyladecor mit der Langzeit-Holzschutzlasur die Nase vorn. Bei den Produkten für den Garten schaffte es der Akku-Mähroboter Indego des Herstellers Bosch bis ganz oben aufs Treppchen. Und bei den Produkten für den Bereich Wohnen votierten die meisten Marktleiter für den Montagekleber Extrem der Firma MEM. Der Kleber konnte mit 51 Prozent insgesamt die meisten Stimmen auf sich vereinigen.

Die Leser von baumarktmanager, dem Branchenmanagzin der Do-it-Yourself- Branche, Marktleiter und Baumarktmanager, können jedes Jahr die ihrer Meinung nach attraktivsten Produkte aus den jeweiligen Baumarktsortimenten wählen. Die Hersteller können hierzu ihre jeweils neuen Produkte einreichen. Aus diesem Fundus werden dann die beliebtesten gewählt. Die Abstimmungsphase dauert jeweils von November bis Februar.

Da es sich um eine Leserwahl handelt, können auch die Teilnehmer an dem Wettbewerb gewinnen. Unter allen 128 Einsendungen wurden vier Marktleiter gezogen, die jeweils einen Hotelgutschein für ein Wochenende im Kölner Hotel Maritim erhalten. Die Gewinner sind: Danny Kohorst, Hellweg Baumarkt, Osnabrück; Kay Brückner, Toom-Markt, Fürstenwalde; Holger Müller, Bauspezi, Neckartailfingen und Christian Gudra, Hagebau, Uslar.

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Do it Yourself-Branche Deutschland 2013: 142 Baumärkte weniger

ZBH-Logo_4cIm Jahr 2013 hat die Zahl der Baumärkte in Deutschland insgesamt um 142 abgenommen. In Summe sind sogar 284 Märkte geschlossen worden, doch denen stehen indes 142 Bau- und Heimwerkermärkte gegenüber, die neu eröffnet wurden. Dies berichtet das Marketingmagazin der Do-it-yourself-Branche baumarktmanager in seiner neuen Ausgabe.

Hauptgrund für die hohe Anzahl der Schließungen ist die Insolvenz der Firmengruppe Praktiker. Zu ihr gehörte auch die Baumarktkette Max Bahr. Gemeinsam betrieben sie mehr als 320 Standorte. Von denen sind 108 direkt von Konkurrenten (hagebau, Globus etc.; Stand: 23.1.2014) übernommen worden. Allerdings sind noch nicht alle davon wieder geöffnet. Den aktuellen Stand der Baumarkttransfers veröffentlicht baumarktmanager auf seiner Homepage www.baumarktmanager.de.

Nach Recherchen von baumarktmanager verteilen sich die Neueröffnungen im Jahr 2013 in Deutschland wie folgt: 50 Bau- und Heimwerkermärkte mit Gartencenter, 21 reine Baumärkte, 31 Baumarktdiscounter, vier diy-orientierte Einrichtungsmärkte und 36 Fachmärkte für Haus-, Hof- und Garten. Umgebaut und erweitert wurden 100 Bau- und Heimwerkermärkte. Zudem wurden an acht Baumärkte Gartencenter angegliedert.

Die Gründe für den Rückgang der Standorte an Bau-und Heimwerkermärkten um 142 in der Gesamtrechnung im Bundesgebiet im Jahr 2013 liegt vor allem an Insolvenzen. Dies betraf insgesamt 202 Märkte. Für weitere Schließungen waren folgende Ursachen verantwortlich: Ertragsgründe (25), Standortverlagerungen (25), Auslaufen von Franchiseverträgen (16), Auslaufen von Mietverträgen (9), Änderung des Betriebstyps (3), Brandschäden (2), fehlende Erweiterungsmöglichkeiten (1) und Hochwasserschäden (1). Nach statistischen Analysen von baumarktmanager agieren in Deutschland mit Stand vom 31. Dezember 2013 insgesamt 5.489 Bau- und Heimwerkermärkte mit Verkaufsflächen zwischen 500 m² und 28.000 m².

Im Ausland haben acht deutsche DIY-Retailer in 12 Ländern 31 Baumärkte mit Gartencenter, sieben Baumärkte und zehn Fachmärkte für Haus, Hof und Garten realisiert.

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Produkte des Jahres 2013/14: Marktleiter, bitte abstimmen

Bauen, Technik, Wohnen und Garten - 77 Produkte stehen dieses Jahr zur Wahl!

Bauen, Technik, Wohnen und Garten – 77 Produkte stehen dieses Jahr zur Wahl!

„Produkte des Jahres“ heißt der Wettbewerb, den  unsere Kollegen vom Magazin baumarktmanager zu jedem Jahreswechsel durchführen. Im gleichnamigen Sonderheft, das die Leser zusammen mit der Ausgabe 12/2013 von baumarktmanager erhalten, präsentiert die Redaktion in den Kategorien Bauen, Technik, Wohnen und Garten 77 Produkte, die sich in diesem Jahr dem Wettbewerb stellen.

Die Marktleiter der Baumarktbranche sind nun aufgerufen, an der Wahl zum „Produkt des Jahres 2013/14“ teilzunehmen – entweder per Faxvorlage, welche dem Sonderheft beiliegt, oder per Online-Voting unter www.baumarktmanager.de. Der Abstimmungszeitraum ist auf die Zeit zwischen dem 1. Dezember 2013 und dem 31. Januar 2014 begrenzt.

Das Mitmachen bei der Abstimmung lohnt sich: Entsprechend den vier Kategorien verlost baumarktmanager unter allen Einsendern vier Hotelgutscheine für ein Wochenende zu zweit in der schönen Domstadt Köln.

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