Archiv der Kategorie: Architektur

Buch-Tipp: Immobilienbewertung im Bild

Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) praxisgerecht erläutert und grafisch umgesetzt.

Der Immobilienwertermittlung liegt im Wesentlichen technisches und kaufmännisches Denken zugrunde. Zudem ist sie geprägt von einem stark normierten Handlungsraum, aus dem heraus, unter Berücksichtigung einer großen Vielzahl unterschiedlichster Einflüssgrößen, vom bewertenden Sachverständigen ein individueller Verkehrs-(Markt-) wert abgeleitet werden soll. Aus diesem Grunde sind entsprechende Regelwerkkenntnisse unabdingbar.

Jeder der am Bau Beteiligten weiß aus eigener Erfahrung, wie „dröge“ oftmals das Studium von Gesetzes-, Verordnungs- und sonstigen Regelwerktexten sein kann. Im Gegensatz dazu hat man als „Baumensch“ schon frühzeitig gelernt, dass DAS Kommunikationsmittel schlechthin eine Zeichnung ist. So kannte man bisher die die Arbeit erleichternde „Bauordnung im Bild“ und auch die „VOB im Bild“. Beides etablierte Werke des Rudolf-Müller-Verlags in Form von kommentierten Texten, ergänzt um erläuternde grafische Darstellungen. Diese regelmäßig in Form technischer Zeichenart.

Vor diesem Hintergrund und in Bezug auf das hier zur Rede stehende Fachbuch, stellt man sich unweigerlich die Frage, warum nicht schon früher jemand auf die Idee der Immobilienwertermittlung im Bild gekommen ist.

Nimmt man dann dieses Fachbuch zur Hand und macht zum ersten Mal „Daumenkino“, wird einem unweigerlich ein gewisses Grinsen ins Gesicht getrieben. Nicht negativ gemeint – nein, positiv überrascht. Statt der bekannten und auch zunächst erwarteten v.g. Darstellungen technischer Zeichenart, finden sich durchaus gut gemachte Illustrationen, eher im Comicstil und z.T. sogar mit Sprechblasen. Warum nicht mal neue Wege gehen ?

Jedenfalls tut diese Art der Bebilderung dem fachlichen Inhalt keinen Abbruch. Das Gegenteil ist der Fall. Fachliche Inhalte werden „leicht zugänglich und verdaulich“ dem Leser nahe gebracht. Dabei nützlich für begutachtende Young Professionals, aber auch für Professionals, genauso wie für prüfende Instanzen.

Dem Verständnis zuträglich ist die Gliederung des Fachbuchs in die Grundlagen der Gutachtenerstellung, der Einführung in die Immobilienwertermittlungsverordnung (dabei wird in Bezug auf die einzelnen Paragraphen das Auge mittels andersfarbiger Kommentare geführt), den drei deutschen Wertermittlungsverfahren (mit Ablaufschemata) und den üblichen Rechten und Belastungen. Abgerundet wird das Werk durch hilfreiche Anhänge, wie z.B. Barwertfaktoren und Baupreisindizes. Letzteres fordert aber von den Autoren regelmäßiges Fortschreiben, da sich solche Daten erfahrungsgemäß in kurzen Zeitintervallen gerne mal ändern.

Resumee

Das vorliegende Fachbuchkonzept ist sehr erfrischend. Das Werk ist gelungen und die Autoren sollte man zum Weitermachen ermutigen. Es darf jedoch mit den Illustrationen nicht ins „Übertriebene“ abgleiten. Es könnte sich leicht Überdrüssigkeit einstellen.

Das besprochene Fachbuch gehört in den Bücherschrank eines jeden, der sich beruflich mit Immobilienwertermittlung befasst. Sei es nun direkt, z.B. als Sachverständiger, oder indirekt, z.B. als prüfender Verwerter einer Wertermittlung.

Rezensent: Karl O. Gerlach

Sachverständiger für Hochbau (Schäden, Mängel) und Immobilienwertermittlung, Dozent in der Fortbildung von Juristen im Schnittstellenbereich Bau- und Immobilienwissen i.S.d. §15 FAO, Heinsberg (Rhld.)

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Buch-Tipps rund um die Dachabdichtung

„Deutsches Dachdeckerhandwerk – Regeln für Abdichtungen“ und „Flachdachrichtlinie – Kommentar eines Sachverständigen“ – eine Rezension von Karl O. Gerlach.

Planende und ausführende Baufachleute sind täglich mit dem rasenden Fortschritt in allen Bereichen ihres Schaffens konfrontiert. Das Wissen verdoppelt sich immer rascher. Was früher einmal weit mehr als zehn Jahre Gültigkeit hatte, liegt aktuell bestenfalls bei maximal zehn Jahren. Sicherlich künftig sogar noch weitaus weniger. In diesem technischen, kaufmännischen und insbesondere auch rechtlichen Spannungsfeld befinden sich eben die am Bau Beteiligten – Planer, Handwerker, aber auch Bauherren. Aus diesem Grunde ist es unabdingbar, bereits im Vorfeld zur Planung und Ausführung mit dem Besteller einer Bauleistung alles detailliert zu klären und beweissichernd schriftlich zu fixieren. Gleiches gilt natürlich auch bei Abweichungen vom Vereinbarten während des Ausführung.

Die einleitenden Worte muss man vor dem Hintergrund einer schon als ausufernd zu bezeichnenden Regelwerksvielfalt betrachten. Baudetails, selbst aus einem Gewerk stammend, sind regelmäßig erst durch die Beiziehung einer Vielzahl von Einzelregelwerken plan- und ausführbar. Da macht es alleine schon aus praktischen Erwägungen heraus Sinn, wenn man als Bauschaffender sozusagen Regelwerke, Fachregeln udgl. in einem Gesamtwerk an die Hand gereicht bekommt.

Hier hat sich für den Bereich der Dachabdichtungen das Nachschlagewerk des Deutschen Dachdeckerhandwerks Regeln für Abdichtungen bewährt. Das Nachschlagewerk bietet die Grundregeln für Dachdeckungen, Abdichtungen und Außenwandbekleidungen sowie die Flachdachrichtlinie als Fachregel für Abdichtungen. Das Werk wird ergänzt durch Hinweise, Merkblätter, Produktdatenblätter und einer für das Dachdeckerhandwerk maßgeblichen Normenübersicht.

Eine hinweisende Zwischenbemerkung des Rezensenten!

Bei Planung und Ausführung von Flachdachabdichtungen muss man beachten, dass zwei Regelwerke nebeneinander existieren. Einerseits die Flachdachrichtlinie und andererseits die DIN 18531 – Abdichtung von Dächern sowie von Balkonen, Loggien und Laubengängen. An dieser Stelle beteiligt sich der Rezensent ausdrücklich nicht an der kontrovers geführten Diskussion, welches Werk nun anerkannte Regel der Technik sei oder nicht. Pragmatisch sollte man empfehlen, beide Werk inhaltlich zu kennen und als Planer oder Handwerker den Bauherrn dahingehend aufzuklären und mit diesem alles weitere schriftlich zu vereinbaren.

In diesem Kontext stellt sich oftmals die Frage nach der Auslegung von Regelwerkstexten. In einem solchen Falle helfen Kommentare meist weiter. Für die Flachdachrichtlinie hat der DDM und öbuv SV Stefan Ibold in bereits zweiter Auflage einen Sachverständigenkommentar verfasst. Dabei hat er sich sinnvollerweise an den Aufbau der Flachdachrichtlinie gehalten. Der Kommentar ist ergänzt um hilfreiche Tipps und Hinweise, Fotos und Tabellen. Zudem wird das lesende Auge u.a. auch durch zitierende Kursivschrift und sonstige drucktechnische Hervorhebungen erleichternd durch den notwendigerweise umfangreichen Kommentartext geführt. Erwähnenswert ist auch ein direkt am Kommentaranfang platzierter Abschnitt mit modalen Hilfsverben und Begriffsdefinitionen, der umgangssprachliche Gepflogenheiten, meist unwissentlich oder gar bedenkenlos angewandt, „gerade rückt“. Nicht nur aus technischer, auch aus juristischer Sicht sehr bedeutsam.

Fazit

Die Regeln für Abdichtungen, sozusagen als ein zusammenfassendes Werk, und der Kommentar zur Flachdachrichtlinie gehören, losgelöst von der v.g. Diskussion, in Kombination in den Bücherschrank eines jeden Dachdeckerbetriebs. Überdies ist das auch generell der planenden und bauleitenden Fraktion der Bauschaffenden zu empfehlen.

Rezensent: Karl O. Gerlach
Sachverständiger für Hochbau (Schäden, Mängel) und Immobilienwertermittlung, Dozent in der Fortbildung von Juristen im Schnittstellenbereich Bau- und Immobilienwissen i.S.d. §15 FAO, Heinsberg (Rhld.)

Schäden an Abdichtungen von Flachdächern, Flächen und Bauteilen. 2. Auflage.

Anm. d. Red.:

Jetzt schon vormerken! Schäden an Abdichtungen von Stefan Ibold. Das Handbuch erläutert die typischen Schwachstellen von Flachdächern und Bauwerksabdichtungen und klärt auf, wie bei richtiger Planung und Ausführung fachgerecht einwandfreie Abdichtungen dennoch möglich sind. Erscheinungstermin: 26. Oktober 2018.

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Online-Umfrage: Barrierefreies, demografiefestes Bauen in Deutschland

Quelle: Barbara Nobis / pixelio.de

Daten und Fakten zum Stand des barrierefreien Bauens in Deutschland, zu Erfahrungen, Herausforderungen und Chancen sind Mangelware. Das soll sich ändern. Dazu startet „bfb barrierefrei bauen“ erstmals eine Umfrage zum barrierefreien, demografiefesten Bauen in Deutschland.

Die Umfage ist bis zum 15. Oktober 2018 freigeschaltet. Unter den Teilnehmern verlost bfb drei Exemplare des Grundlagenwerkes „Atlas barrierefrei bauen“ im Wert von jeweils € 149,– teilnehmen. Ihre Erfahrung zählt! Machen Sie mit: zur Umfrage

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Gebäudeschadstoffe und Innenraumluft 2.2018

Schriftenreihe zum Schutz von Gesundheit und Umwelt bei baulichen Anlagen

Regelungen zu Bauprodukten, Schadstoff-/ Schimmelsanierung, Nationaler Asbestdialog

„Gebäudeschadstoffe und Innenraumluft“  informiert umfassend über die Erkennung und Bewertung von Schadstoffen in Bauteilen und in der Raumluft.
Die Schriftenreihe zum Schutz von Gesundheit und Umwelt bei baulichen Anlagen erscheint dreimal jährlich und wendet sich primär an Sachverständige, Planer, ausführende Bauunternehmen, Bauämter, Juristen und Bauherren.

Die Ausgabe 2.2018 widmet sich den Konsequenzen der Neufassung  des nationalen Baurechts und der Musterbauordnungen der Länder und erläutert die Folgen der MVV TB für die Praxis von Architekten und Ingenieuren hinsichtlich Gesundheits- und Umweltschutz. Die Aktualisierungen und Ergänzungen des AgBB-Schemas zur Vorgehensweise bei der gesundheitlichen Bewertung von Bauproduktemissionen werden beschrieben und erläutert.

Weitere Themen sind:

  • Fachgespräch in Berlin: Chemikalien in Bauprodukten
  • Arbeiten an schadstoffbelasteten baulichen und technischen Anlagen: Aufklärungs- und Hinweispflichten des Bestellers bei der Ausschreibung
  • WTA-Merkblatt 4-12 „Ziele und Kontrolle von Schimmelpilzsanierungen in Innenräumen“
  • aktueller Stand Nationaler Asbestdialog
  • asbesthaltige Bremsbeläge in Aufzugsanlagen

Mehr Informationen rund um Gebäudeschadstoffe gibt es online unter: www.schadstoff-kompass.de.

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DCONex 2019: Gebäudeschadstoffe und Bauen im Bestand im Fokus

Am 30. und 31. Januar 2019 treffen sich nicht nur die Akteure der Gebäudeschadstoff-Branche, sondern alle, die bei der Instandsetzung und Sanierung von Gebäuden mit diesem Thema konfrontiert sind, zur DCONex in Essen. Neu ist ein Themenblock, der speziell auf Akteure der Wohnungswirtschaft und der öffentlichen Hand zugeschnitten ist. Für eine ganzheitliche Betrachtung der Schadstoff-Thematik sorgen zudem als fachliche Partner die Rudolf Müller Mediengruppe und der Gesamtverband Schadstoffsanierung (GVSS).

Markus Langenbach, Leitung Programm Bau- und Ausbau bei der Rudolf Müller Mediengruppe, erläutert die inhaltlichen Planungen für die DCONex 2019: „Gemeinsam mit dem GVSS arbeiten wir an einem praxisnahen Programm, das nicht zuletzt aus Sicht des Arbeits- und Nutzerschutzes das zunehmend drängende Thema der Schadstoffe im Gebäudebestand einer breiteren Fachöffentlichkeit nahe bringt. Deshalb wird es erstmals einen eigenen Themenblock für Auftraggeber der öffentlichen Hand und der Wohnungswirtschaft geben.“ mehr lesen

Die Tickets für den DCONex-Fachkongress gibt es bis zum 31. Oktober 2018 zum Frühbucher-Vorteilspreis. Weitere Programminformationen unter www.dconex.de.

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Barrierefrei-Konzept in Hessen

Im Zuge der neuen Hessischen Bauordnung wird das Barrierefrei-Konzept zur Pflicht. Architekten und Planer müssen ab sofort die Barrierefreiheit für Wohn- und Nichtwohngebäude im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nachweisen.

Doch welche Anforderungen gelten? Welche Besonderheiten sind bei Wohn- und Nichtwohngebäuden sowie öffentlich zugänglichen Gebäuden und Sonderbauten zu beachten? Was muss ein Planungskonzept Barrierefreies Bauen beinhalten und wie werden die Maßnahmen darin dargestellt? Diese und weitere Fragen beantwortet das bfb-Seminar „Barrierefrei-Konzept Hessen“ am 29. November in Darmstadt.

Das bfb-Seminar „Barrierefrei-Konzept Hessen“ vermittelt die neuen Vorgaben an das Barrierefreie Bauen in Hessen. Die Referenten erläutern die Anforderungen und Schutzziele und zeigen bedarfsgerechte Lösungen für verschiedene Gebäudearten und Nutzungen. Die Teilnehmer erfahren, wie sie diese Maßnahmen in einem schlüssigen Planungskonzept Barrierefreies Bauen sicher nachweisen können. Die Referenten befassen sich dabei sowohl mit der Darstellung anhand von Symbolen und Planzeichen sowie der textlichen Beschreibung der Maßnahmen. Diskutiert wird zudem der Umgang mit Ausnahmen, z. B. beim Bauen im Bestand oder aufgrund von unverhältnismäßigen Mehraufwand, sowie Kompensationsmaßnahmen.

Das bfb-Seminar richtet sich an alle, die Barrierefrei Konzepte entweder erstellen oder daran mitwirken, oder vorgelegte Konzepte prüfen und genehmigen, also Architekten, Ingenieure und Planer, Vertreter von Bau- und Genehmigungsbehörden sowie Behindertenbeauftragte und Interessenvertreter.

Weitere Programm-Informationen und Anmeldung unter:
www.bfb-barrierefrei-bauen.de/bfb-seminar-barrierefrei-konzept-hessen.

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FeuerTrutz macht Nürnberg zum Brandschutz-Hotspot

FeuerTrutz 2019 – Plattform für Brandschutzlösungen vom 20. – 21. Februar 2019 im Messezentrum NürnbergFoto: NürnbergMesse

Die neunte Ausgabe der FeuerTrutz, internationale Fachmesse für vorbeugenden Brandschutz, findet am 20. und 21. Februar 2019 im Messezentrum Nürnberg statt. Nachdem dieses Jahr noch einmal mehr Aussteller (286) und Fachbesucher (8.354) als in den Vorjahren die Branchenplattform zum Dialog nutzten, stehen die Vorzeichen weiter auf Wachstum: Ein attraktives Rahmenprogramm mit Aussteller-Fachforen, dem Treffpunkt Bildung & Karriere, der Jobbörse, Kompakt-Seminaren, dem ERLEBNIS Brandschutz und dem renommierten Brandschutzkongress versprechen fachlichen Austausch und Gelegenheit zum Netzwerken.

Die Zahlen der FeuerTrutz 2018 belegen die Strahlkraft der europaweit größten Fachmesse zum vorbeugenden Brandschutz. 286 Aussteller aus 16 Nationen und 8.354 Fachbesucher aus 42 Ländern trafen sich im Messezentrum Nürnberg zum Dialog. Mit einem Plus von 92 Prozent lag insbesondere das internationale Besucherwachstum auf sehr hohem Niveau. Doch auch bei den Ausstellerzahlen konnte die FeuerTrutz wieder zulegen. „Dieser positive Trend wird sich fortsetzen“, erklärt Stefan Dittrich, Executive Director FeuerTrutz, NürnbergMesse. „Uns erreichen zahlreiche Anfragen für Standflächenvergrößerungen zur FeuerTrutz 2019“, so der Veranstaltungsleiter.

Brandschutzbranche profitiert vom Bauboom

Vom derzeitigen Bauboom profitiert die Brandschutzbranche. Die Nachfrage nach Brandschutzprodukten sowie -planung und -ausführung liegt auf sehr hohem Niveau, so das Ergebnis der Ausstellerbefragung zur FeuerTrutz 2018: Acht von zehn Ausstellern erwarten eine positive Branchenentwicklung.

Jobbörse für Fachkräfte und Treffpunkt Bildung & Karriere

Treffpunkt Bildung & Karriere. Foto: NuernbergMesse / Thomas Geiger

Kehrseite der Medaille: Auch der Brandschutzsektor kämpft um Fachkräfte und muss nach neuen Wegen suchen, um die richtigen Kandidaten für offene Positionen zu finden. Zur FeuerTrutz 2019 wird deshalb die Jobbörse neu aufgelegt. Unternehmen profitieren dabei auch von der Bewerbung im Vorfeld der Fachmesse. Erstmals stand Ausstellern der FeuerTrutz 2018 diese exklusive Plattform zur Ansprache potenzieller Bewerber offen: Mit 60 Stellenausschreibungen, vom Monteur über den Verkaufstrainee bis zum Senior Projektleiter, weckte sie auf der Messe und bereits vorab auf der Webseite großes Interesse. Passend zur Jobbörse ist der Gemeinschaftsstand Treffpunkt Bildung & Karriere die erste Adresse für angehende Brandschützer: Hier präsentierten sich auch auf der FeuerTrutz 2019 Anbieter von Studiengängen sowie Aus- und Weiterbildungseinrichtungen.

Rahmenprogramm mit zahlreichen Beteiligungsmöglichkeiten

Das ERLEBNIS Brandschutz. Foto: NuernbergMesse / Thomas Geiger

Unternehmen, die ihr Brandschutz-Know-how auf der FeuerTrutz live unter Beweis stellen wollen, beteiligen sich beim ERLEBNIS Brandschutz – besonders gekennzeichnete Live-Demonstrationen an den Ständen und auf der Aktionsfläche Brandschutz unter freiem Himmel. Die beliebten Aussteller-Fachforen bieten Unternehmen und Organisationen Gelegenheit, ihr Fachwissen aus der Praxis in Kurzvorträgen an die Besucher weiterzugeben – 2019 erstmals auch in englischer Sprache. Namhafte Verbände beteiligen sich dabei als Kooperationspartner und bringen sich in Vortragsreihen zu aktuellen Themenschwerpunkten ein.

Know-how in Kompakt-Seminaren und im Brandschutzkongress

Kompaktseminar ‚Brandschutz direkt Loeschtechnik‘. Foto: NuernbergMesse / Thomas Geiger

Bei den beliebten Kompakt-Seminaren arbeitet die FeuerTrutz mit Verbänden und Organisationen zusammen. Die Seminarveranstaltungen ergänzen die Fachmesse um ein Angebot zur intensiven Wissensvermittlung, zuletzt zu den Themen Löschtechnik, Brandschutz in Bayern und dem Zusammenspiel mit der technischen Gebäudeausrüstung. Auch 2019 greift das Programm in drei Kongresszügen aktuelle Herausforderungen im Brandschutz auf. Schwerpunkt ist dabei der Brandschutz für Sonderbauten. Sachverständige, Planer, Prüfstellenmitarbeiter und andere versierte Experten berichten unter anderem über den Umgang mit neuen Vorschriften, Dokumentationspflichten, aber auch aktuelle Problemfelder wie den Brandschutz im Bereich e-Mobilität.

Veranstaltungsrückblick FeuerTrutz 2018

Für alle, die nicht auf der FeuerTrutz waren, bieten die Film-Impressionen einen Rückblick auf das Messe- und Kongressgeschehen:
www.feuertrutz-messe.de/film

Informationen für interessierte Unternehmen

Kompakte Informationen zur FeuerTrutz finden interessierte Unternehmen online: www.feuertrutz-messe.de/aussteller-werden

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Passivhäuser+ sicher planen und bauen

Passivhäuser+: Planung, Konstruktion, Details und Beispiele

Dem Passivhaus gehört die Zukunft, denn durch den geringen Energieverbrauch sinken die CO2-Emissionen und die Betriebskosten, gleichzeitig steigen Behaglichkeit und Wohnkomfort.

Das Handbuch Passivhäuser+ erläutert die Anforderungen, die bei der Planung und dem Bau von Passivhäusern zu beachten sind. Neben den bauphysikalischen Grundlagen beschreibt das Handbuch Entwurf, Planung und Konstruktion von Gebäudehülle und -technik. Hinweise zur Bauausführung und Bauleitung mit Beispielfotos sensibilisieren für typische Fehlerquellen. Darüber hinaus werden Möglichkeiten der Modernisierung von Bestandsgebäuden mit Passivhauskomponenten aufgezeigt und 23 geplante und realisierte Passivhaus-Beispiele mit anschaulicher Bebilderung und Angaben zu Bauweisen und Gebäudetechnik dokumentiert. Darüber hinaus liefert der Autor anhand von typischen Fragen und Bedenken zur Passivhausbauweise praktische Argumentationshilfen für Planer, Ausführende und Bauherren.

Die 3., überarbeitete und erweiterte Auflage berücksichtigt die aktuellen Anforderungen der EnEV, Normen, Regelwerke und der aktuellen Förderprogramme. Erweitert wurde diese Neuauflage um die Themen Brandschutz und Nichtwohngebäude. Neue Ausführungsdetails und Projektbeispiele zeigen praktische Lösungen für Planung und Ausführung von besonderen Passivhauskonstruktionen und komplexen Anschlusslösungen. Checklisten für die Planung, Gebäudetechnik, Bauleitung und Inbetriebnahme stehen zum Download bereit.

zum Online-Shop

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3. Fachtagung bfb barrierefrei bauen

Die Fachtagung bfb barrierefrei bauen geht in die dritte Runde!

„Vielseitig, kompetent, human! Ein Muss für unsere Gesellschaft. Die Vielseitigkeit der Themen bietet wertvolle Informationen“ – Gintare Kazlauskaite von der Firma Solum FM GmbH über die Fachtagung. Fotos: Rudolf Müller

Der Branchentreff am 27. September in Köln diskutiert aktuelle Herausforderungen, Konzepte und Chancen des barrierefreien und demografiefesten Bauens. Eine begleitende Fachschau stellt Ihnen innovative Produkt- und Designlösungen vor.

Namhafte Experten, darunter Dipl.-Ing. (FH) Nadine Metlitzky und Prof. Dipl.-Ing. Thomas Kempen, erläutern, wie sich Barrierefreiheit bedarfsgerecht und wirtschaftlich realisieren lässt. Außerdem liefern sie wertvolle Praxistipps z. B. zu typischen Fehlern, zum Brandschutz oder zum Umgang mit Toleranzen und Maßabweichungen. Best Practice Beispiele zeigen, dass eine barrierefreie und lebenslaufbeständige Gestaltung Komfort und Sicherheit für alle bietet und nicht zu Lasten von Vielfalt und Design gehen muss.

Die diesjährigen Themen im Überblick:

  • Bedarfsgerechte Barrierefreiheit – kontextbezogen und schutzzielorientiert
  • BauO NRW – Was ist neu in Sachen Barrierefreiheit?
  • Brandschutz & Barrierefreiheit – Praxiserfahrungen und Empfehlungen der Feuerwehr
  • Aufzüge zur Selbstrettung von Personen mit Einschränkungen – Herausforderungen, Chancen, Beispiele
  • Typische Fehler vermeiden – Fallbeispiele aus der Praxis
  • Wohnungen barrierefrei (um)bauen – universell und lebenslaufbeständig
  • Toleranzen beim barrierefreien Bauen – zulässige Maßabweichung oder echter Mangel?
  • Digitalisierung – barrierefrei dank Smartphone & Co.

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer und Sachverständige, Behindertenbeauftragte, Behörden und Verbände sowie Entscheider aus der Bau-, Wohn- und Immobilienwirtschaft. Sie ist als Fortbildungsveranstaltung von der Architektenkammer NRW sowie der Ingenieurkammer-Bau NRW anerkannt.

Info & Anmeldung online unter www.bfb-barrierefrei-bauen.de/fachtagung-3.

Die App zur 3. Fachtagung bfb barrierefrei bauen liefert Ihnen als praktischer Begleiter vor, während und nach der Veranstaltung alle Infos direkt aufs Smartphone.

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Holzbauforum 2018: Holzbau – urban, vorgefertigt, digital

Der Holzbau im Prinz-Eugen-Park München, Bild: Rapp Architekten, mit Müllerblaustein Holzbauwerke und Brüggemann Holzbau

Am 27. und 28. September 2018 veranstalten die DIN-Akademie und der Bruderverlag in Offenbach das Holzbauforum 2018 zum Thema „Holzbau – urban, vorgefertigt, digital“.

Zahlreiche Entwicklungen verändern gerade das Bauen in Deutschland: Menschen wollen in vielfältigen Wohnkonzepten in Großstädten leben, der Fachkräftemangel zeigt Kapazitätsgrenzen in der Produktion auf, veraltete Bauordnungen spiegeln nicht das Potenzial moderner Baustoffe wider – und über allem schwebt als umfassende Herausforderung die Digitalisierung.

Die am Bau Beteiligten erleben die Digitalisierung seit geraumer Zeit auch unter dem Stichwort „Building Information Modeling“ (BIM). Wie diese im Zusammenspiel mit den bewährten Vorteilen der Holzbauweise – zum Beispiel Schnelligkeit und Vorfertigung – dem Bauen mit Holz neue Möglichkeiten eröffnet, das erfahren Architekten, Ingenieure, Handwerker und Immobilienprofis unter anderem beim Holzbauforum 2018 in Offenbach.

Weitere Themen im Überblick:

  • welche Anforderungen Eigentümer und Mieter an das urbane Wohnen stellen
  • welche neuen Formen der Bauherrenschaft es gibt
  • welche wegweisenden Projekte gerade in Umsetzung sind
  • wie Bauunternehmer die Digitalisierung zur auskömmlichen Projektabwicklung nutzen

Das Holzbauforum 2018 selbst findet im Delta Hotels by Marriott in Offenbach am Main statt (alter Hotelname bis vor kurzem: New Century Hotel Frankfurt Offenbach). Die Teilnahmegebühr beträgt 534,– Euro zzgl. MwSt. Anmeldung, ausführliche Programmhinweise sowie Informationen zu Rabatten und Sonderkonditionen gibt es online unter www.holzbauforum-online.de.

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