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BAU 2019: Neue Datenbank LV-Texte

Neue Datenbank mit Leistungspositionen und ZTV auf DVD

Pünktlich zur BAU 2019 im Januar erscheint die Datenbank LV-Texte – Leistungspositionen mit ZTV für Hochbau und Objektbau, die Architekten und Planer mit über 5.500 vorformulierten, praxisorientierten Positionstexten aus über 40 Gewerken nach STLB sowie mit Einheitspreisen bei der Ausschreibung von Bauleistungen unterstützt. Der Herausgeber und Geschäftsführer der DREIPLUS Planungsgruppe, Uwe Morell, wird auf dem Messestand der Rudolf Müller Mediengruppe in Halle Eingang West, EWE.02 mit einem kurzen Impulsvortag zum Thema „Sicher ausschreiben, Nachträge vermeiden“ gastieren. Darüber hinaus beantwortet er Fragen zur praktischen Arbeit mit der Datenbank. Die Vorträge finden am 15., 16. und 18. Januar jeweils um 10.00 Uhr und 15.00 Uhr statt. mehr lesen

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14. Kölner Bauleitertage im Rückblick

Nachträge, Mängel und Toleranzen standen im Mittelpunkt der 14. Bauleitertage in Köln

Nachträge, Mängel und Toleranzen standen im Mittelpunkt der 14. Bauleitertage in Köln

90 Bauleiter waren am 24. und 25. Februar nach Köln gekommen, um sich bei den ausgebuchten 14. Bauleitertagen zum Thema „Nachträge – Mängel – Toleranzen“ auf den neusten Stand zu bringen. Mit Karl-Heinz Keldungs, Vorsitzender Richter sowie Vorsitzender des Bausenats am OLG Düsseldorf, RA Goetz Michaelis, Fachanwalt für Baurecht und Architektenrecht, RA Dr. Edgar Joussen, Spezialist für das private Bau-, Vergabe und Architektenrecht, sowie Dipl.-Ing. Univ. Ralf Ertl, Inhaber eines Ingenieur- und Sachverständigenbüros in München, war auch das renommierte Referententeam wieder mit an Bord und sorgte für eine sowohl interessante als auch unterhaltsame Veranstaltung mit vielen anregenden Diskussionen

RA Dr. Edgar Joussen, Spezialist für das private Bau-, Vergabe und Architektenrecht

RA Dr. Edgar Joussen, Spezialist für das private Bau-, Vergabe und Architektenrecht

Zum Auftakt  des ersten Tages erklärte RA Goetz Michaelis, warum man ohne eine sorgfältige Dokumentation keinen Prozess gewinnen kann und welche Anforderungen aus rechtlicher Sicht bestehen. Karl-Heinz Keldungs erläuterte die Abhängigkeiten und Probleme bei der Bestimmung des Bausolls als Grundlage für spätere Nachträge. RA Dr. Edgar Joussen zeigte in seinem Beitrag „Richtig formuliert ist halb gewonnen“ anhand eines konkreten Fallbeispiels, wie ein Nachtrag korrekt verfasst wird und welche typischen Fehler es zu vermeiden gilt. Im Baurechts-Update am Nachmittag informierte RA Dr. Edgar Joussen abschließend über die aktuellen Änderungen der HOAI 2013.

Der zweite Tag startete mit den Themen Behinderung, Bedenken und Abnahme sowie Aufmaß und Stundenzettel. RA Goetz Michaelis stellte hier zahlreiche Beispiele aus der Praxis zu Diskussion und erklärte im Detail, wie Bauleiter nun ganz konkret vorgehen sollten. Im Anschluss erläuterte RA Dr. Edgar Joussen in seinem Beitrag „Ab wann ist ein Mangel ein Mangel?“ die Zusammenhänge zwischen der vereinbarten Beschaffenheit, den allgemein anerkannten Regeln der Technik und den unterschiedlichen Mangelbegriffen nach VOB und BGB.

Dipl.-Ing. Univ. Ralf Ertl widmete sich den Toleranzen im Hochbau

Dipl.-Ing. Univ. Ralf Ertl widmete sich den Toleranzen im Hochbau

Ergänzt wurde das Programm erstmals um ein bautechnisches Thema: Dipl.-Ing. Univ. Ralf Ertl, Beratender Ingenieur und Bausachverständiger, berichtete über die Tücken im Umgang mit Toleranzen. Seine Empfehlung: diese frühzeitig zu berücksichtigen – insbesondere an wichtigen Gewerkeschnittstellen z. B. zwischen Rohbau und Fassade. Um Streitigkeiten zu vermeiden, sollten entsprechende Vereinbarungen zur erforderlichen Genauigkeit auch im Bauvertrag nicht fehlen. Im abschließenden Baurechts-Update am Nachmittag bot Karl-Heinz Keldungs einen Überblick über aktuelle, bauleitungsrelevante Urteile.

Die nächste Runde der Bauleitertage findet am 17. und 18. November 2014 in München statt. Die „Zwillingsveranstaltung“ in Köln folgt am
9. und 10. Februar 2015. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. Weitere Informationen zum Programm und Anmeldeunterlagen finden Sie in Kürze unter www.bauleitertage.de

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Nachbericht zu 17. Münchner Bauleitertagen

Bild 2 MBLT 13 von GRAm 25. und 26.11. fanden die ausverkauften 17. Bauleitertage in München statt. Fast 130 Bauleiter waren gekommen, um sich zum Thema „Nachträge – Mängel – Toleranzen“ auf den aktuellen Stand zu bringen. Das bewährte Referententeam, bestehend aus Karl-Heinz Keldungs, vorsitzender Richter sowie Vorsitzender des Bausenats beim OLG Düsseldorf, RA Goetz Michaelis, RA Dr. Edgar Joussen und Dipl.-Ing. Univ. Ralf Ertl, sorgte für eine unterhaltsame Veranstaltung und anregende Diskussionen.

Zum Auftakt erklärte RA Goetz Michaelis, warum man ohne eine sorgfältige Dokumentation keinen Prozess gewinnen kann und welche Anforderungen aus rechtlicher Sicht bestehen. Im Anschluss erläuterte Karl-Heinz Keldungs die Abhängigkeiten und Probleme bei der Bestimmung des Bausolls als Grundlage für spätere Nachträge. Danach zeigte RA Dr. Edgar Joussen in seinem Beitrag „Richtig formuliert ist halb gewonnen“ anhand eines konkreten Fallbeispiels, wie ein Nachtrag korrekt verfasst wird und welche typischen Fehler es zu vermeiden gilt. Im Baurechts-Update am Nachmittag informierte RA Dr. Edgar Joussen abschließend über die aktuellen Änderungen der HOAI 2013.

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Nachträge – Mängel – Toleranzen: 17. Münchner Bauleitertage im Rückblick

Die Münchner Bauleitertage werden von der Bayerischen Ingenieurekammer Bau als Fortbildung anerkannt

Die Münchner Bauleitertage werden von der Bayerischen Ingenieurekammer Bau als Fortbildung anerkannt

130 Bauleiter waren am 25. und 26. November nach München gekommen, um sich bei den komplett ausgebuchten 17. Bauleitertagen zum Thema „Nachträge – Mängel – Toleranzen“ auf den neusten Stand zu bringen. Mit Karl-Heinz Keldungs, Vorsitzender Richter sowie Vorsitzender des Bausenats am OLG Düsseldorf, RA Goetz Michaelis, Fachanwalt für Baurecht und Architektenrecht, RA Dr. Edgar Joussen, Spezialist für das private Bau-, Vergabe und Architektenrecht, sowie Dipl.-Ing. Univ. Ralf Ertl, Inhaber eines Ingenieur- und Sachverständigenbüros in München, war auch das renommierte Referententeam wieder mit an Bord und sorgte für eine sowohl interessante als auch unterhaltsame Veranstaltung mit vielen anregenden Diskussionen.

RA Dr. Edgar Joussen kennt die "Sünden des Nachtragsschreibens"

RA Dr. Edgar Joussen kennt die „Sünden des Nachtragsschreibens“

Zum Auftakt  des ersten Tages erklärte RA Goetz Michaelis, warum man ohne eine sorgfältige Dokumentation keinen Prozess gewinnen kann und welche Anforderungen aus rechtlicher Sicht bestehen. Karl-Heinz Keldungs erläuterte die Abhängigkeiten und Probleme bei der Bestimmung des Bausolls als Grundlage für spätere Nachträge. RA Dr. Edgar Joussen zeigte in seinem Beitrag „Richtig formuliert ist halb gewonnen“ anhand eines konkreten Fallbeispiels, wie ein Nachtrag korrekt verfasst wird und welche typischen Fehler es zu vermeiden gilt. Im Baurechts-Update am Nachmittag informierte RA Dr. Edgar Joussen abschließend über die aktuellen Änderungen der HOAI 2013.

Richtig formuliert ist halb gewonnen - sagt RA Goetz Michaelis

Richtig formuliert ist halb gewonnen – sagt RA Goetz Michaelis

Der zweite Tag startete mit den Themen Behinderung, Bedenken und Abnahme sowie Aufmaß und Stundenzettel. RA Goetz Michaelis stellte hier zahlreiche Beispiele aus der Praxis zu Diskussion und erklärte im Detail, wie Bauleiter nun ganz konkret vorgehen sollten. Im Anschluss erläuterte RA Dr. Edgar Joussen in seinem Beitrag „Ab wann ist ein Mangel ein Mangel?“ die Zusammenhänge zwischen der vereinbarten Beschaffenheit, den allgemein anerkannten Regeln der Technik und den unterschiedlichen Mangelbegriffen nach VOB und BGB.

Baurechts-Update mit Richter Karl-Heinz Keldungs

Baurechts-Update mit Richter Karl-Heinz Keldungs

Ergänzt wurde das Programm erstmals um ein bautechnisches Thema: Dipl.-Ing. Univ. Ralf Ertl, Beratender Ingenieur und Bausachverständiger, berichtete über die Tücken im Umgang mit Toleranzen. Seine Empfehlung: diese frühzeitig zu berücksichtigen – insbesondere an wichtigen Gewerkeschnittstellen z. B. zwischen Rohbau und Fassade. Um Streitigkeiten zu vermeiden, sollten entsprechende Vereinbarungen zur erforderlichen Genauigkeit auch im Bauvertrag nicht fehlen. Im abschließenden Baurechts-Update am Nachmittag bot Karl-Heinz Keldungs einen Überblick über aktuelle, bauleitungsrelevante Urteile.

Allen Interessierten, die in München nicht dabei sein konnten, empfehlen wir, die „Zwillingsveranstaltung“ in Köln besuchen. Merken Sie sich jetzt schon den 24. und 25. Februar 2014 vor. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen finden Sie unter www.bauleitertage.de

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