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Immobilienbewertung im Bild

Eine Buchrezension von Marlies Hofmann, Sachverständige für Immobilienbewertung Cottbus

Das Fachbuch Immobilienbewertung, im Bild – ImmoWertV praxisgerecht erläutert und grafisch umgesetzt vermittelt nicht nur Personen, die beruflich Grundlagenwissen der Wertermittlung bebauter und unbebauter Grundstücke benötigen, einen leicht verständlichen und praxisbezogenen Überblick, sondern auch den interessierten Laien.

Immobilienbewertung im Bild
ImmoWertV praxisgerecht erläutert und grafisch umgesetzt

Verlagsgesellschaft Rudolf Müller.
Von Dipl.-Ing. Architektin Evelyn Hendreich, Dipl.-Ing. Architektin Ursel Schäfer, Dipl.-Ing. (FH) Matthias Pagel.
2018. 21,0 x 29,7 cm. Gebunden. 139 Seiten mit 50 Abbildungen, 80 Illustrationen und 7 Tabellen.
EURO 59,–
ISBN Buch: 978-3-481-03677-5
ISBN E-Book-PDF: 978-3-481-03679-9

Die ansprechenden Illustrationen veranschaulichten den Sachverhalt und machen ihn in unterhaltsamer Weise verständlich. Der Zugang zur „Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken (Immobilienwertermittlungsverordnung – ImmoWertV)“ wird dem Leser mit dieser wertvollen Hilfe zur schnellen Einarbeitung erleichtert. Für alle, die sich beruflich mit der Thematik der Immobilienbewertung beschäftigen müssen, aber auch für den interessierten Laien ist es ein empfehlenswertes Einstiegswerk.

Marlies Hofmann
Sachverständige für Immobilienbewertung Cottbus

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Vertragswerke als Exportgut

01_ZIM_Titel.inddImmobilienbewertung und Rechtsvorschriften: Angelsachsen favorisieren deutsche Standards, gleichzeitig halten angelsächsische Regeln in Deutschland Einzug.

Die Welt der Immobilien ist angelsächsisch geprägt, und doch entwickeln sich auch deutsche Vorschriften zum Exportgut. Diese Wechselbeziehung beleuchtet das Fachmagazin immobilienmanager in seiner aktuellen Ausgabe 6-2014.

Deutsches Exportgut: Bevor eine Bank eine Immobilie finanziert, lässt sie sie bewerten. Die angelsächsischen Verfahren dafür bergen Zerstörungspotenzial, wie sich in der Finanzkrise gezeigt hat. Sie beziehen sich auf Stichtage und verstärken den Zyklus, wenn die Preise stark ansteigen oder fallen. Die deutsche Bewertungspraxis dagegen basiert auf längerfristigen Preisbetrachtungen und wirkt dadurch ausgleichend. Daher gibt es aus Großbritannien wachsendes Interesse an weniger zyklusabhängigen Immobilienbewertungen für die Finanzierung.

Deutsches Importgut: Beim Immobilienrecht dagegen haben sich in Deutschland die angelsächsischen Gepflogenheiten durchgesetzt. Kauf- und Finanzierungsverträge sind stark in ihrem Umfang angewachsen, weil sie wesentlich mehr Einzelheiten regeln als es bisher in Deutschland üblich war. Das hat den Vorteil, dass diese Verträge mit relativ wenigen Änderungen auch in anderen Ländern verwendbar sind. Andererseits
bergen sie die Gefahr gravierender – sprachlich bedingter – Missverständnisse.

Die Juni-Ausgabe von immobilienmanager erhalten Sie online und als Printausgabe. Das eMagazine ist unter www.immobilienmanager.de/immobilienmanager/emagazine.html zu finden, die App für iPhone und iPad gibt es im App-Store.
Die Bestellhotline ereichen Sie unter 0221-5497-169.

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