Monatsarchive: September 2018

Buch-Tipp: Immobilienbewertung im Bild

Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) praxisgerecht erläutert und grafisch umgesetzt.

Der Immobilienwertermittlung liegt im Wesentlichen technisches und kaufmännisches Denken zugrunde. Zudem ist sie geprägt von einem stark normierten Handlungsraum, aus dem heraus, unter Berücksichtigung einer großen Vielzahl unterschiedlichster Einflüssgrößen, vom bewertenden Sachverständigen ein individueller Verkehrs-(Markt-) wert abgeleitet werden soll. Aus diesem Grunde sind entsprechende Regelwerkkenntnisse unabdingbar.

Jeder der am Bau Beteiligten weiß aus eigener Erfahrung, wie „dröge“ oftmals das Studium von Gesetzes-, Verordnungs- und sonstigen Regelwerktexten sein kann. Im Gegensatz dazu hat man als „Baumensch“ schon frühzeitig gelernt, dass DAS Kommunikationsmittel schlechthin eine Zeichnung ist. So kannte man bisher die die Arbeit erleichternde „Bauordnung im Bild“ und auch die „VOB im Bild“. Beides etablierte Werke des Rudolf-Müller-Verlags in Form von kommentierten Texten, ergänzt um erläuternde grafische Darstellungen. Diese regelmäßig in Form technischer Zeichenart.

Vor diesem Hintergrund und in Bezug auf das hier zur Rede stehende Fachbuch, stellt man sich unweigerlich die Frage, warum nicht schon früher jemand auf die Idee der Immobilienwertermittlung im Bild gekommen ist.

Nimmt man dann dieses Fachbuch zur Hand und macht zum ersten Mal „Daumenkino“, wird einem unweigerlich ein gewisses Grinsen ins Gesicht getrieben. Nicht negativ gemeint – nein, positiv überrascht. Statt der bekannten und auch zunächst erwarteten v.g. Darstellungen technischer Zeichenart, finden sich durchaus gut gemachte Illustrationen, eher im Comicstil und z.T. sogar mit Sprechblasen. Warum nicht mal neue Wege gehen ?

Jedenfalls tut diese Art der Bebilderung dem fachlichen Inhalt keinen Abbruch. Das Gegenteil ist der Fall. Fachliche Inhalte werden „leicht zugänglich und verdaulich“ dem Leser nahe gebracht. Dabei nützlich für begutachtende Young Professionals, aber auch für Professionals, genauso wie für prüfende Instanzen.

Dem Verständnis zuträglich ist die Gliederung des Fachbuchs in die Grundlagen der Gutachtenerstellung, der Einführung in die Immobilienwertermittlungsverordnung (dabei wird in Bezug auf die einzelnen Paragraphen das Auge mittels andersfarbiger Kommentare geführt), den drei deutschen Wertermittlungsverfahren (mit Ablaufschemata) und den üblichen Rechten und Belastungen. Abgerundet wird das Werk durch hilfreiche Anhänge, wie z.B. Barwertfaktoren und Baupreisindizes. Letzteres fordert aber von den Autoren regelmäßiges Fortschreiben, da sich solche Daten erfahrungsgemäß in kurzen Zeitintervallen gerne mal ändern.

Resumee

Das vorliegende Fachbuchkonzept ist sehr erfrischend. Das Werk ist gelungen und die Autoren sollte man zum Weitermachen ermutigen. Es darf jedoch mit den Illustrationen nicht ins „Übertriebene“ abgleiten. Es könnte sich leicht Überdrüssigkeit einstellen.

Das besprochene Fachbuch gehört in den Bücherschrank eines jeden, der sich beruflich mit Immobilienwertermittlung befasst. Sei es nun direkt, z.B. als Sachverständiger, oder indirekt, z.B. als prüfender Verwerter einer Wertermittlung.

Rezensent: Karl O. Gerlach

Sachverständiger für Hochbau (Schäden, Mängel) und Immobilienwertermittlung, Dozent in der Fortbildung von Juristen im Schnittstellenbereich Bau- und Immobilienwissen i.S.d. §15 FAO, Heinsberg (Rhld.)

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immobilienmanager-Award 2019: Preisverdächtige Projekte gesucht

Fachmagazin immobilienmanager eröffnet die Bewerbungsrunde für den Award 2019. Foto: Axel Schulten

Ab sofort können Bewerbungen für den immobilienmanager-Award 2019 eingereicht werden. In diesem renommierten Wettbewerb misst sich die Immobilienbranche nun schon zum elften Mal. Ausgezeichnet werden innovative, kreative und beispielgebende Projekte und Personen in 14 Kategorien. Für folgende zwölf Kategorien werden Bewerbungen entgegengenommen:

  • Digitalisierung
  • Finanzierung
  • Investment
  • Kommunikation
  • Management
  • Nachhaltigkeit
  • Projektentwicklung Bestand
  • Projektentwicklung Neubau
  • Social Responsibility
  • Stadtentwicklung
  • Vermittlung & Beratung
  • Student/in des Jahres

Bewerbungen können online unter www.immobilienmanager.de/award eingereicht werden. Dort sind auch die Kriterien für alle Kategorien und Tipps für die Bewerbung zu finden. Bewerber/innen für die Kategorie Student/in des Jahres schicken ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail an award@immobilienmanager.de. Für die Kategorien Kopf des Jahres und Lifetime kann man sich nicht selbst bewerben, es können aber Vorschläge eingereicht werden – ebenfalls unter award@immobilienmanager.de.

Nach der Jurysitzung am 10. Januar 2019 wird immobilienmanager die Shortlist mit den Nominierten für die 14 Kategorien bekannt geben. Am  21. Februar 2019 findet die Preisverleihung bei einem großen Gala-Abend in Köln statt.

Kontakt für Fragen zum Award, zur Bewerbung oder zur Reservierung von Karten für die Gala: award@immobilienmanager.de oder Telefon +49 (0)221-5497-131.

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Buch-Tipps rund um die Dachabdichtung

„Deutsches Dachdeckerhandwerk – Regeln für Abdichtungen“ und „Flachdachrichtlinie – Kommentar eines Sachverständigen“ – eine Rezension von Karl O. Gerlach.

Planende und ausführende Baufachleute sind täglich mit dem rasenden Fortschritt in allen Bereichen ihres Schaffens konfrontiert. Das Wissen verdoppelt sich immer rascher. Was früher einmal weit mehr als zehn Jahre Gültigkeit hatte, liegt aktuell bestenfalls bei maximal zehn Jahren. Sicherlich künftig sogar noch weitaus weniger. In diesem technischen, kaufmännischen und insbesondere auch rechtlichen Spannungsfeld befinden sich eben die am Bau Beteiligten – Planer, Handwerker, aber auch Bauherren. Aus diesem Grunde ist es unabdingbar, bereits im Vorfeld zur Planung und Ausführung mit dem Besteller einer Bauleistung alles detailliert zu klären und beweissichernd schriftlich zu fixieren. Gleiches gilt natürlich auch bei Abweichungen vom Vereinbarten während des Ausführung.

Die einleitenden Worte muss man vor dem Hintergrund einer schon als ausufernd zu bezeichnenden Regelwerksvielfalt betrachten. Baudetails, selbst aus einem Gewerk stammend, sind regelmäßig erst durch die Beiziehung einer Vielzahl von Einzelregelwerken plan- und ausführbar. Da macht es alleine schon aus praktischen Erwägungen heraus Sinn, wenn man als Bauschaffender sozusagen Regelwerke, Fachregeln udgl. in einem Gesamtwerk an die Hand gereicht bekommt.

Hier hat sich für den Bereich der Dachabdichtungen das Nachschlagewerk des Deutschen Dachdeckerhandwerks Regeln für Abdichtungen bewährt. Das Nachschlagewerk bietet die Grundregeln für Dachdeckungen, Abdichtungen und Außenwandbekleidungen sowie die Flachdachrichtlinie als Fachregel für Abdichtungen. Das Werk wird ergänzt durch Hinweise, Merkblätter, Produktdatenblätter und einer für das Dachdeckerhandwerk maßgeblichen Normenübersicht.

Eine hinweisende Zwischenbemerkung des Rezensenten!

Bei Planung und Ausführung von Flachdachabdichtungen muss man beachten, dass zwei Regelwerke nebeneinander existieren. Einerseits die Flachdachrichtlinie und andererseits die DIN 18531 – Abdichtung von Dächern sowie von Balkonen, Loggien und Laubengängen. An dieser Stelle beteiligt sich der Rezensent ausdrücklich nicht an der kontrovers geführten Diskussion, welches Werk nun anerkannte Regel der Technik sei oder nicht. Pragmatisch sollte man empfehlen, beide Werk inhaltlich zu kennen und als Planer oder Handwerker den Bauherrn dahingehend aufzuklären und mit diesem alles weitere schriftlich zu vereinbaren.

In diesem Kontext stellt sich oftmals die Frage nach der Auslegung von Regelwerkstexten. In einem solchen Falle helfen Kommentare meist weiter. Für die Flachdachrichtlinie hat der DDM und öbuv SV Stefan Ibold in bereits zweiter Auflage einen Sachverständigenkommentar verfasst. Dabei hat er sich sinnvollerweise an den Aufbau der Flachdachrichtlinie gehalten. Der Kommentar ist ergänzt um hilfreiche Tipps und Hinweise, Fotos und Tabellen. Zudem wird das lesende Auge u.a. auch durch zitierende Kursivschrift und sonstige drucktechnische Hervorhebungen erleichternd durch den notwendigerweise umfangreichen Kommentartext geführt. Erwähnenswert ist auch ein direkt am Kommentaranfang platzierter Abschnitt mit modalen Hilfsverben und Begriffsdefinitionen, der umgangssprachliche Gepflogenheiten, meist unwissentlich oder gar bedenkenlos angewandt, „gerade rückt“. Nicht nur aus technischer, auch aus juristischer Sicht sehr bedeutsam.

Fazit

Die Regeln für Abdichtungen, sozusagen als ein zusammenfassendes Werk, und der Kommentar zur Flachdachrichtlinie gehören, losgelöst von der v.g. Diskussion, in Kombination in den Bücherschrank eines jeden Dachdeckerbetriebs. Überdies ist das auch generell der planenden und bauleitenden Fraktion der Bauschaffenden zu empfehlen.

Rezensent: Karl O. Gerlach
Sachverständiger für Hochbau (Schäden, Mängel) und Immobilienwertermittlung, Dozent in der Fortbildung von Juristen im Schnittstellenbereich Bau- und Immobilienwissen i.S.d. §15 FAO, Heinsberg (Rhld.)

Schäden an Abdichtungen von Flachdächern, Flächen und Bauteilen. 2. Auflage.

Anm. d. Red.:

Jetzt schon vormerken! Schäden an Abdichtungen von Stefan Ibold. Das Handbuch erläutert die typischen Schwachstellen von Flachdächern und Bauwerksabdichtungen und klärt auf, wie bei richtiger Planung und Ausführung fachgerecht einwandfreie Abdichtungen dennoch möglich sind. Erscheinungstermin: 26. Oktober 2018.

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DIY-Vertrieb der Zukunft

Welche Bedeutung hat der Baumarkt morgen? Wo und wie Hersteller ihre Produkte verkaufen wollen

Wie sehen Hersteller den DIY-Vertrieb in der Zukunft? Welchen Chancen und Herausforderungen muss sich die Branche aus Herstellersicht stellen? Welche Strategien sollten Handel und Hersteller zur aktiven Gestaltung der Zukunft gemeinsam verfolgen? Diese und weitere drängende Fragen beantwortet die neue Studie DIY-Vertrieb der Zukunft von IFH Köln in Medienpartnerschaft mit baumarktmanager.

Die Studie beleuchtet Herausforderungen und Wünsche aus Herstellersicht und stellt die extrem dynamischen Entwicklungen der Herstellerstrategien in der sich verändernden Wertschöpfungskette dar. Sie identifiziert Stellschrauben für eine nachhaltige Zukunft der Branche und eine gemeinschaftliche, partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Handel – unterlegt mit Best Practice-Beispielen. Dazu wurden 35 intensive Expertengespräche mit relevanten Herstellerunternehmen aus bedeutenden Warengruppen – Heimwerken, Garten und Baustoffe – geführt, verdichtet und ausgewertet.

Das Besondere an dieser Studie: Alle interviewten Hersteller gewähren detaillierte Einblicke in ihre aktuellen wie geplanten Vertriebsstrategien und geben Antworten auf Fragen wie: Wie entwickeln sich relevante Vertriebswege der DIY-Branche und welche Rolle spielen die verschiedenen Kanäle? Wie verändern sich die Rollen der Akteure der DIY-Branche, z. B. in Hinblick auf den Zugang zu Endkunden? Sind die Hersteller für den Umgang mit Endkunden bereits gut gerüstet? Wie müssen Hersteller ihre eigene interne Organisation umgestalten, um nachhaltig Erfolg zu haben? Auch zum Onlinehandel und den digitalen Herausforderungen äußern sich die Befragten sehr differenziert.

Ein Chartbericht fasst die Ergebnisse übersichtlich aufbereitet zusammen. Jedes Einzelinterview wird interpretiert und konkrete Handlungsempfehlungen werden abgeleitet. Eine komprimierte Management Summary vervollständigt den Report. Die Studie kann optional durch einen Halbtagesworkshop kombiniert werden. mehr lesen

Bestellung online unter: https://www.baufachmedien.de

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Online-Umfrage: Barrierefreies, demografiefestes Bauen in Deutschland

Quelle: Barbara Nobis / pixelio.de

Daten und Fakten zum Stand des barrierefreien Bauens in Deutschland, zu Erfahrungen, Herausforderungen und Chancen sind Mangelware. Das soll sich ändern. Dazu startet „bfb barrierefrei bauen“ erstmals eine Umfrage zum barrierefreien, demografiefesten Bauen in Deutschland.

Die Umfage ist bis zum 15. Oktober 2018 freigeschaltet. Unter den Teilnehmern verlost bfb drei Exemplare des Grundlagenwerkes „Atlas barrierefrei bauen“ im Wert von jeweils € 149,– teilnehmen. Ihre Erfahrung zählt! Machen Sie mit: zur Umfrage

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Makler-Ranking 2018: Kampf um die Objekte!

immobilienmanager Makler-Ranking 2018: Hohe Preise, hohe Provisionen!

Welche Immobilienmakler machen den meisten Umsatz? Wer liegt bei Gewerbeimmobilien, wer bei Wohnimmobilien ganz vorne? Das immobilienmanager Makler-Ranking 2018 hat die Antwort. Es zeigt Gewinner, Auf- und Absteiger unter den Immobilienmaklern.

Zum 26. Mal veröffentlicht das Fachmagazin immobilienmanager das exklusive Makler-Ranking. Vor allem der Mangel an verfügbaren Kauf- und Mietobjekten macht den Vermittlern das Leben schwer. Doch wer zum Zug kommt, kann gute Geschäfte machen.

So konnten im Ranking Gewerbe Jones Lang LaSalle und BNP Paribas Real Estate ihre ersten beiden Ränge verteidigen. Colliers ist auf Rang drei zurück – diesen Platz hatte das Unternehmen zuletzt vor zwei Jahren belegt. Die Spitzengruppe im Ranking Wohnen führt weiterhin der langjährige Spitzenreiter, die Sparkassen Finanzgruppe, an, gefolgt von Engel & Völkers und der LBS Immobilien Nordwest Münster.

immobilienmanager publiziert die wichtigsten Resultate des Makler-Rankings 2018 in seiner aktuellen Ausgabe 9-2018. Sie erscheint als eMagazine am 7. September; online verfügbar unter www.immobilienmanager.de.

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