Monatsarchive: Juni 2013

Sanierung von Hochwasserschäden

Foto: luise /pixelio.de

Die Saale tritt bei Halle über die Ufer und richtet großen Schaden an. Foto: luise /pixelio.de

Nachdem das Hochwasser in den betroffenen Gebieten wieder abgeflossen ist, werden die Schäden sichtbar und können für die anstehenden Sanierungen begutachtet werden. Aus diesem Anlass haben die Kollegen von der Redaktion B+B BAUEN IM BESTAND aktuelle und ältere Informationen über die Sanierung von Hochwasser- und Feuchteschäden sowie die Bautrocknung zusammengestellt.

Sie zeigen unter anderem, dass ein Verbundestrich ein Wasserschaden bei zukünftigen Hochwassern eingrenzen kann. Weiterhin erfahren Sie, wie der „Aktionsplan Hochwasser“ der KfW aussieht und welche Bautrockner für welche Trocknung geeignet sind und wie diese auszuführen ist.

Weitere Informationen zu diesem Thema stehen Ihnen auf der Seite www.BauenimBestand24.de/Sanierung-von-Hochwasserschaeden zur Verfügung.

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Trockenbau Akustik-Forum: Anerkannte Veranstaltung

bayingWie ein Schreiben der Bayerischen Ingenieurekammer BAU bestätigt, ist die Veranstaltung Trockenbau Akustik-Forum mit 6,5 Zeiteinheiten als Fortbildungsveranstaltung für Architekten anerkannt.

Diese Anerkennung bezieht sich auf die Fachbereiche Bauphysik und Konstruktiver Ingenieur- und Hochbau. Damit knüpft die Veranstaltung an das hohe Niveau ihrer Vorgänger an und macht deutlcih, wie sehr inzwischen das Thema Akustik im Fokus der Planenenden steht.

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Dachdecker: Vorsicht vor der Sonne

Dachdecker_HitzeJeder Dachdecker, der bei dreißig Grad schon einmal eine Bitumenbahn verschweißt hat, weiß, wie unerträglich die Hitze auf dem Dach im Sommer werden kann. Die Redaktion DDH  gibt deshalb Tipps, wie  sich die Arbeiter vor Hitze und Sonne schützen können und erste Symptome eines Sonnenstichs erkennen.

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Bauproduktenverordnung – Großer Informationsbedarf bei Herstellern, Planern und Errichtern

DIvB_logo_unterzeileDas Deutsche Institut für vorbeugenden Brandschutz e.V. (DIvB) hat am 18. Juni 2013 in Köln das Praxisseminar „Bauproduktenverordnung – Folgen für Planer, Hersteller und Errichter“ veranstaltet. 130 Teilnehmer trafen sich, um sich auf die bevorstehenden Änderungen durch das Inkrafttreten der Bauproduktenverordnung vorzubereiten.

Am 1. Juli 2013 tritt die Bauproduktenverordnung (EU-Verordnung 305/2011) als unmittelbar in Deutschland geltendes Recht in Kraft. Viele Fragen, die vor allem die Umsetzung des Verordnungstextes in die tägliche Praxis betreffen, sind allerdings noch nicht geklärt, Interpretationen und Kommentare zur BauPVO fehlen. Das Interesse von Herstellern, Planern und Errichtern an weiterführenden Informationen und Praxistipps ist groß. Das zeigte sich am 18. Juni 2013 auch beim Praxisseminar zum Thema „Bauproduktenverordnung – Folgen für Hersteller, Planer und Errichter“, das vom Deutschen Institut für vorbeugenden Brandschutz in Köln veranstaltet wurde. Vertreten waren 130 Branchenexperten, ein repräsentativer Querschnitt der Branche – vom Hersteller über Planer und Errichter bis hin zum Sachverständigen im vorbeugenden Brandschutz und Dienstleister, die von den hochkarätigen Vorträgen und den umfassenden Praxistipps der Referenten und dem gemeinsamen Austausch in den Diskussionsrunden profitierten.

DIvB Praxisseminar "Bauproduktenverordnung" - die Referneten

DIvB Praxisseminar „Bauproduktenverordnung“ – die Referneten. Foto: Feuertrutz

Der Präsident des DIvB Dr. Roman Rupp betonte bei seiner Begrüßung die dringende Notwendigkeit des Informationsaustauschs zu diesem Thema, bei dem alle Marktteilnehmer in einem Boot sitzen: „Alle Wirtschaftsakteure sind darüber informiert, dass die BauPVO in Kraft tritt. Jeder kann den Verordnungstext lesen, aber was sich dadurch konkret in der täglichen Praxis ändern wird, ist vielen Akteuren überhaupt nicht klar und kann in manchen Aspekten auch noch nicht abgeschätzt werden.“ Daher gingen die Referenten in den von Günter Ruhe, Geschäftsführer des DIvB, moderierten Vorträgen auch verstärkt auf praxisorientierte Aspekte sowie Haftungsfragen ein.

Ziel des Seminars war es, die Änderungen und Konsequenzen aus der BauPVO für Planer, Hersteller und Errichter aufzuzeigen. Peter Vogelsang gab im ersten Vortrag einen umfassenden Überblick darüber, welche Konsequenzen sich bei der Umsetzung der Richtlinie in Deutschland für die Herstellung, Vermarktung, Kennzeichnung und Dokumentation von Bauprodukten ergeben. Jürgen Stauffer lieferte in seinem Vortrag über den Stand und die Entwicklung der Harmonisierten Bauprodukte Beispiele zum Unterschied zwischen der bisherigen Baustoff- und Abschottungsklassifizierung nach DIN bzw. EN. Dabei zeigte er insbesondere praktische Beispiele von intumeszierenden Baustoffen und Rohrabschottungen mit den Unterschieden zwischen Deutscher und Europäischer Produkt- und Systemkennzeichnung. Potenzielle Haftungsfragen für Fehler im Bereich Planung/Ausschreibung, Bauüberwachung und Ausführung erörterte Götz Winter in seinem Vortrag und ging dabei besonders auf die Rechtsprechung zum Ü-Zeichen und auf Unterschiede der öffentlich rechtlichen Sanktionsmöglichkeiten bei
Verstößen gegen Produktkennzeichnungspflichten sowie privatrechtliche Marktbereinigungsmöglichkeiten ein.

Thomas Krause-Czeranka referierte im Anschluss über die Arten von bauaufsichtlichen Verwendbarkeitsnachweisen für die typischen Brandschutzsysteme (Bauprodukte und Bauarten bzw. Bausätze) ein und zeigte den Umgang mit Abweichungen und Verwendbarkeitsnachweisen am Beispiel der Kabel- und Kombiabschottungen mit national z.T. zusätzliche ergänzenden Regelungen zur Anwendung für europäische Bauprodukte und Bausätze.

Teilnehmer

130 Teilnehmer trafen sich, um sich auf die bevorstehenden Änderungen durch das Inkrafttreten der Bauproduktenverordnung vorzubereiten. Foto: Feuertrutz

Der zweite Teil der Vorträge richtete sich hauptsächlich an die Hersteller und Errichter mit Hinweisen, wie diese sich am besten auf die Marktüberwachung vorbereiten. Knut Czepuck stellte Abweichungen bei Verwendbarkeitsnachweisen wie abZ, ETA und CE-Kennzeichnung vor. Um rechtliche Folgen für Hersteller und Errichter ging es im Vortrag von Hans-Rainer Wirth, der Herstellern zum einen Empfehlungen für den Umgang mit Leistungserklärung und CE-Kennzeichnung aussprach und die Rechte und Pflichten der am Bau Beteiligten aufzeigte. Vor der Abschlussdiskussion bot Dr. Peter Kuhn den Herstellern einen Überblick, wie sie sich am besten auf die geänderte Situation nach der Übertragung der Marktüberwachung auf die Mitgliedsstaaten vorbereiten. Er zeigte, welche Pflichten damit für die Hersteller verbunden sind, korrekte und vollständige Leistungserklärung für den jeweiligen Anwendungsbereich zu liefern. Abschließend wurde erörtert, wer künftig die Überwachung leistet und wie die daraus resultierenden rechtlichen Folgen aussehen.

In der Abschlussdiskussion beschäftigten sich die Experten unter anderem mit den Fragen der Baustellenüberwachung im Rahmen der Marktüberwachung, der Überprüfung der Übereinstimmung der Prüfkörper aus der Zulassungsprüfung mit den Produkten des betreffenden Herstellers aus der Serienfertigung sowie den Anforderungen an strukturelle und personelle Organisation des DIBt.

Tagungsraum

Großes Interesses in der Branche: Wiederholungsveranstaltung findet voraussichtlich im Oktober statt. Foto: Feuertrutz

Auch wenn aufgrund der Thematik nicht alle offenen Fragen abschließend geklärt werden konnten, konnten die Teilnehmer doch viele praktische Tipps und Empfehlungen für ihren Arbeitsalltag mitnehmen. Das DIvB sammelt diese Punkte und wird ein FAQ zur BauPVO erstellen. Ein Tagungsband sowie die Möglichkeit für Teilnehmer, sich die Vorträge auf www.divb.org nach dem Seminar nochmal anzusehen und downzuloaden, bieten weiteren Informationswert. Aufgrund des großen Interesses in der Branche wird voraussichtlich im Oktober eine Wiederholungsveranstaltung dieses Seminars stattfinden.

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Sanierungspreis 13 – Sieger stehen fest

Sanierungspreis 13

Am 21. Juni 2013 fand in der Wolkenburg in Köln die Verleihung des Sanierungspreis 13 statt. Mit Preisen im Gesamtwert von 40.000 Euro zeichnet dieser Preis bespielhafte Sanierungen und Modernisierungen von Handwerkern in den Bereich Holz, Dach und Metall aus; ein vierter Preis geht an einen Bauherren. Ausgelobt wird der Sanierungspreis von unseren Fachzeitschriften DDH DAS DACHDECKER-HANDWERK, BAUEN MIT HOLZ und klempner magazin in Zusammenarbeit mit den Zeitschriften des Fachschriften-Verlages „Althaus modernisieren“ sowie „Bauen & Renovieren.

In einem zweistufigen Verfahren traf eine Fachjury zunächst eine Vorauswahl aus den 224 Einreichungen. Anschließend konnten im Frühjahr 2013 Leser und Interessierte im Internet ein Voting abgeben. Mit weit über 3.000 Klicks in den vier ausgelobtenKategorien ermittelte die Community die Preisträger.

Und das sind die glücklichen Sieger:

c210w__c158h__u__boppard4Gewinner Katgorie DACH:
Projekt Burg Boppard, Lothar Henzler Dachdecker-Klempner GmbH, Boppard

 

 

c210w__c158h__u__p1010774_holz _2Gewinner Kategorie HOLZ:
Projekt Lebensträume, Holzbau-Zimmerei Josef Lechner, Tittmoning

 

 

c210w__c158h__u__huber_Metall3Gewinner Kategorie METALL:
Projekt Katharinenkirche Reutlingen, Flaschnerei Wolfgang Huber, Kißlegg

 

 

bv_dieter_aktuell_rathaus_eckek__che_einganganbau_1Gewinner Kategorie BAUHERR:
Projekt Umbau einer denkmalgeschützten Scheune zum Wohnhaus der Familie Dieter, Nehren

 

 

Wir gratulieren!

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Einmal Norwegen und zurück

1213610BergenDachdeckerlehrling Moritz Bökenkamp hat an einem Austauschprogramm teilgenommen und für 3 Wochen in Norwegen gearbeitet. Für DDH hat er seine Erfahrungen vor Ort zusammengefasst, im Interview erläutert er, wie die Organisation ablief.

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Themenheft zur Sanierung von Feuchteschäden

Cover_B+B SPEZIAL_Sanierung von FeuchteschädenDas aktuelle Themenheft aus der Reihe B+B SPEZIAL beschäftigt sich mit der Sanierung von Feuchteschäden aus unterschiedlichen Perspektiven. Es wird beschrieben, wie eine Sanierung von Feuchteschäden systematisch zu planen ist, um ein nachhaltiges Ergebnis zu erzielen.

Zwei Beiträge beschäftigen sich mit messtechnischen Verfahren, um den Feuchtestatus eines Gebäudes zu erfassen und Leckagen zu orten. Dem Komplex der nachträglichen Bauwerksabdichtung widmen sich drei Artikel.

Das Themenheft können Sie hier bestellen. Abonnenten der Zeitschrift B+B BAUEN IM BESTAND haben das Heft im Rahmen ihres Abonnements erhalten.

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Klempnertreff in Münster

Klempner sind in Münster herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen zu dokumentierten, zu präsentieren und in der Kollegenrunde zu diskutieren. Foto: Siepenkort

Am 26.6.2013 geht es los. Das klempner magazin veranstaltet für seine Leser den ersten Klempnertreff. Rund um den Themenschwerpunkt „Fassadentechnik“ soll diskutiert werden und ein Autausch stattfinden. Abgerundet wird die Veranstaltung mit einem gemütlichen Abschlussprogramm.

Das Programm:

– 10.00 Uhr Anreise
– 10.30 Uhr Begrüßung
– 10.45 Uhr – 13.15 Uhr Optische Mängel an Fassadenbekleidungen
– 14.00 – 17.30 Uhr WDVS vs. VHF mit Dünnblechen
– 18.30 – 22.00 Uhr Abendveranstaltung / Abendessen

zum detaillierten Programm (PDF)
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Unbesetzte Lehrstellen: Die BZB holen spanische Lehrlinge!

BZBWie die Redaktion Trockenbau Akustik berichtet, bleiben viele Ausbildungsstellen in Deutschland unbesetzt, weil es offenbar an geeigneten Bewerbern fehlt. So auch im Bausektor. Die in den letzten Monaten und verstärkt in den letzten Wochen aufkommenden Presseberichte zum Thema Anwerbung spanischer Lehrlinge hat die Bildungszentren des Baugewerbes dazu ermutigt, tätig zu werden.

Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) sind seit Wochen im engen Kontakt mit ihren spanischen Partnern und der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) in Bonn. Die BZB haben mit dem spanischen Bauverband FLC (Fundacion laboral de la construccion) ein Projekt entwickelt, gezielt motivierte junge Spanier mit Schulabschluss für eine Ausbildung in Deutschland zu interessieren. Nach einem vorbereitenden Sprachkurs von mindestens 4 Wochen sollen diese dann im Sommer nach Krefeld kommen, um ein 4-wöchiges Praktikum in einem deutschen Betrieb zu machen. Danach steht dann die Entscheidung an, Ausbildung in Deutschland: ja oder nein.

Bisher konnten 15 Unternehmen für dieses Projekt gewonnen werden. Diese wollen ihre freien Lehrstellen besetzen und haben definitiv in Erwägung gezogen, auch jungen Spaniern über das Praktikum hinaus eine Chance zur Ausbildung zu geben. Sollten weitere Firmen Interesse haben, Ihre freie Ausbildungsstelle mit einem jungen Spanier zu besetzen, sollten diese sich an Herrn Dipl.-Ing. Markus Crone, Leiter des BZB Krefeld, wenden. Die Gesamtkoordination und Zuweisung der spanischen Jugendlichen übernehmen die BZB. Für die Firmen besteht außer der verbindlichen Zusagen und einer „Entlohnung“ von 200,00 € im Falle eines durchgeführten 4-wöchigen Praktikums keinerlei finanzielles Risiko.

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Jeder Fünfte hält Handwerker für wenig vertrauenswürdig

Auch wenn dies keine schöne Nachricht ist, aber: wie unsere Kollegen vom baugewerbe magazin berichten, ergab eine Online-Umfrage, dass rund 65 Prozent Handwerkern nicht oder nur eingeschränkt vetrauen. Das Hamburger Marktforschungsinstitut MediaAnalyzer befragte im April 2013 online 100 Frauen und Männer zwischen 20 und 70 Jahren, die einen Bau oder die Renovierung eines Hauses planen.

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zu den Ergebnissen der Umfrage (PDF)

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